Ausstellung
„Konrad Adenauer und die Europäische Integration”

Die starke persönliche Einflussnahme des ersten Bundeskanzlers auf den europäischen Einigungsprozess wurde insbesondere in Krisenzeiten wie nach dem Scheitern der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft im Jahre 1954 deutlich. Adenauer setzte sich gegen Kritiker in Deutschland durch und überzeugte im Ausland seine europäischen Partner. Damit gab er entscheidende Anstöße für das Gelingen der europäischen Integration. Die Leitgedanken Konrad Adenauers sind auch noch für die gegenwärtigen Herausforderungen des Einigungsprozesses wegweisend und eine Verpflichtung für die heutige Politik. Dass wir Frieden und Freiheit, die volle Souveränität und die nationale Einheit Deutschlands erreicht haben, verdanken wir der Politik der konsequenten Westintegration Adenauers.

Informationen zur Ausstellung

Konzipiert wurde die Ausstellung vom Archiv für Christlich-Demokratische Politik der Konrad-Adenauer-Stiftung. Das ACDP hat neben der Archivierung von Schriftgut der Materialien der CDU und ihrer wichtigsten Vertreter auch die besondere Aufgabe, Ausstellungen zur Geschichte insbesondere der Christlichen Demokratie zu präsentieren.
Die Ausstellung besteht aus 10 Tafeln in Form von Messedisplays (80 cm breit x 240 cm hoch x 30 cm tief). Sie sollten in chronologischer Reihenfolge, am besten in einer Reihe oder kreisförmig aufgestellt werden. Platzbedarf: ca. 6 - 8 Meter. Es eignen sich alle Räume mit viel Publikumsverkehr wie zum Beispiel: Foyer, Aula, Konferenzraum etc. Die Ausstellung kann für max. 14 Tage kostenlos ausgeliehen werden. Für Schulen ist sie ab der 10. Klasse zu empfehlen.


Zum Inhalt

Die Ausstellung konzentriert sich auf die ersten Jahre der Europäischen Integration (Einigung) von 1950 (Schuman-Plan) bis 1957 (Römische Verträge) und die Rolle, die Bundeskanzler Konrad Adenauer dabei gespielt hat. Konrad Adenauer gilt neben Robert Schuman und Alcide de Gasperi als einer der "Gründungsväter Europas". Die Ausstellung dokumentiert, wie Adenauer für die Europäische Integration gekämpft hat, insbesondere nach Krisen (Scheitern der Europäischen Verteidigungsgemeinschaft 1954), wie er persönlich in die europäischen Verhandlungen eingegriffen hat, die dann zum Erfolg führten. Dazu werden bisher unveröffentlichte Dokumente gezeigt. Zudem wird der Bogen zur Gegenwart geschlagen, von der Entwicklung der EWG bis hin zur aktuellen Entwicklung der Europäischen Union.
Die Ausstellung liegt auch in Form eines Kataloges vor, der kostenlos bestellt werden  kann.

Vorschau
Die Ausstellung (deutsch, französisch)

Begleitmaterial

Ausstellungskatalog (deutsch, englisch, französisch)
Unterrichtsmaterialien

 

Ansprechpartner

Heike Wolter
Ausstellungsorganisation des Archivs für Christlich-Demokratische Politik
der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.
E-Mail: wanderausstellung-wd(at)kas.de

 

Ausstellungsstationen

 

Rückblick 2014
Rückblick 2013
Rückblick 2012
Rückblick 2011

Rückblick 2010

Rückblick 2009