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Von April 1933 an kam Adenauer zunächst in der Benediktinerabtei Maria Laach unter, wo ihn der ehemalige Schulkamerad Abt Alfons Herwegen aufnahm. Im Mai 1934 mietete Adenauer ein Haus in Berlin-Neubabelsberg, wurde dort im Zusammenhang mit der "Röhm-Affäre" für einige Tage verhaftet und befürchtete gar, in diesen Tagen ermordet zu werden. Ende April 1935 zog die Familie Adenauer nach Rhöndorf ins Siebengebirge in ein Mietshaus. Dort wurde er im August 1935 aufgrund einer Regierungsverfügung ("Fähndelschwenken-Affäre") aus dem Regierungsbezirk ausgewiesen. Nach kürzerem Aufenthalt in der Abtei Maria Laach kam er dann für zehn Monate im Pax-Erholungsheim für katholische Priester in Unkel am Rhein unter. In dieser für ihn schweren Zeit hegte er zeitweise Selbstmordabsichten. Als im August 1936 die Ausweisung aufgehoben wurde und sich der Vergleich anbahnte, wurde der Bau des Hauses am Zennigsweg 8a in Rhöndorf in Angriff genommen. Das Haus war im Dezember 1937 bezugsfertig.
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