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Kalendarium


Quellenbasis
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Jugendjahre und politischer Aufstieg 1876-1916
Kalendarium Konrad Adenauer Ereignisse
1876 Geburt Konrad Adenauers in Köln Einführung der Mark als Einheitswährung auf der Basis des Goldstandards im Deutschen Reich
1877 Gründung des Reichspatentamtes in Berlin
1878 Verabschiedung des Sozialistengesetzes im Deutschen Reichstag
1879 Geburt der Schwester Lilli Adenauer Einführung von Schutzzolltarifen durch Beschluss des Reichstags

Errichtung des Reichsgerichts in Leipzig als oberstes Gericht für das Deutsche Reich
1880 Vollendung des Kölner Doms 632 Jahre nach Baubeginn
1881 Erstes Zeugnis, ausgestellt vom Vater
Johann Conrad Adenauer
Abschluss des geheimen Dreikaiservertrages zwischen Kaiser Wilhelm I., Kaiser Franz Joseph I. und Zar Alexander III. in Berlin
1882 Besuch der Knabenschule an Sankt Aposteln in Köln mit Beginn in der zweiten Klasse

Geburt und Tod der Schwester Elisabeth Adenauer
Erweiterung des 1879 geschlossenen Abkommens zwischen dem Deutschen Reich und Österreich-Ungarn durch den Beitritt Italiens zum Dreibund
1883 Versetzung in die dritte Schulklasse Verabschiedung des Gesetzes zur Kranken-versicherung im Reichstag, begründet die Pflichtversicherung für Arbeiter und Angestellte
1884 Versetzung in die vierte Schulklasse Erwerb von Kolonien in Afrika und im Pazifik durch das Deutsche Reich
1885 Besuch des Königlichen Katholischen Gymnasiums an der Apostelnkirche in Köln Unterzeichnung der Kongoakte als Ergebnis der internationalen Afrikakonferenz in Berlin
1886 Versetzung in die Quinta Unterzeichnung des Gesetzes betreffend die Förderung deutscher Ansiedlungen in den Provinzen Westpreußen und Posen durch Kaiser Wilhelm I.

Tod von König Ludwig II. von Bayern im Starnberger See
1887 Versetzung in die Quarta Abschluss des deutsch-russischen Rückversicherungsvertrages in Berlin
1888 Versetzung in die Untertertia Tod von Kaiser Wilhelm I.

Regierungsantritt und Tod von Kaiser Friedrich III.

Regierungsantritt von Kaiser Wilhelm II.
1889 Versetzung in die Obertertia Verabschiedung des Gesetzes über die Alters- und Invalidenversicherung durch den Reichstag
1890 Versetzung in die Untersekunda Entlassung Bismarcks als Reichskanzler sowie als Präsident des Preußischen Staatsministeriums und als Minister der Auswärtigen Angelegenheiten durch Kaiser Wilhelm II.
1891 Versetzung in die Obersekunda

20. Jahrestag der Gründung des Deutschen Reiches

Proklamation Deutsch-Ostafrikas zur Reichskolonie

1892 Versetzung in die Unterprima Ausbruch einer schweren Cholera-Epidemie in Hamburg mit mehr als 8.000 Toten
1893 Versetzung in die Oberprima Erhöhung der Friedenspräsenz des deutschen Heeres von 423.000 auf 749.000 Mann durch Beschluss des Reichstages
1894 Abitur

Beginn des Jurastudiums an der Universität Freiburg/Br. im Sommersemester

Fortsetzung des Studiums an der Universität München im Wintersemester 1894/95
Gründung des Gewerkvereins christlicher Bergarbeiter Deutschlands in Köln als erste christliche Gewerkschaft im Deutschen Reich

41. Katholikentag in Köln

Fertigstellung des Reichstagsgebäudes in Berlin
1895 Fortsetzung des Studiums im Sommersemesteran der Universität München

Wechsel zur Fortsetzung des Studiums an der Universität Bonn im Wintersemester 1895/96
Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (Nord-Ostsee-Kanal) zwischen der Elbbucht der Nordsee und der Kieler Förde an der Ostsee
1896 Fortsetzung des Studiums an der Universität Bonn Verabschiedung des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) im Reichstag

I. Olympische Spiele der Neuzeit in Athen
1897 Erstes juristisches Staatsexamen

Beginn des Referendardienstes beim Amtsgericht Bensberg
Gründung des Caritasverbandes für das katholische Deutschland durch Prälat Lorenz Werthmann in Köln

Besetzung der chinesischen Halbinsel Kiautschou durch das Deutsche Reich

1898 Wechsel im Referendardienst vom Amtsgericht Bensberg zum Landgericht Kön Gründung des Deutschen Flottenvereins
Prachtvertrag des Deutschen Reiches mit dem Kaiserreich China über die Halbinsel Kiautschou
1899 Wechsel im Referendardienst vom Landgericht Köln zur Staatsanwaltschaft Köln

Tätigkeit in der Kanzlei des Rechtsanwalts Schniewind/Notar Schäfer in Köln
Verabschiedung der Haager Landkriegsordnung auf der Haager Friedenskonferenz
1900 Fortsetzung des Referendardienstes beim Amtsgericht Köln

Tätigkeit in der Kanzlei des Rechtsanwalts Schniewind/Notar Schäfer in Köln

Fortsetzung des Referendardienstes bei der Zivilkammer des Landgerichts Köln
Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB)

Ernennung Graf von Bülows zum Reichskanzler (ab 1905 Fürst)
1901

Zweites juristisches Staatsexamen

Tätigkeit als Assessor im Kommissorium bei der Staatsanwaltschaft Köln

Beitritt zur Zentrumspartei

Erlass der Reichsregierung zur Gewerbeordnung über Sonn- und Feiertagsruhe für Industrie und Bauwesen sowie Schutzregeln für Lohn und Arbeitszeit (u. a. Verbot der Kinderarbeit)

Nach Niederschlagung des Boxeraufstandes wird in Peking das Schlußprotokoll der Friedensverhandlungen zwischen China und den elf Interventionsmächten, darunter das Deutsche Reich, unterzeichnet.
1902 Verlobung mit Emma Weyer

Vertretungsstelle des Justizrats Kausen bei der Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Köln
Deutscher Kolonialkongress in Berlin mit erstmaliger Teilnahme aller deutschen Kolonialgesellschaften und -vereine
1903 Antritt der Tätigkeit als Vertreter des Rechtsanwalts Kausen beim Oberlandesgericht in Köln Inkrafttreten der Reform der deutschen Rechtschreibung
1904 Heirat mit Emma Weyer und vierwöchige Hochzeitsreise Beginn des Herero-Aufstandes in Deutsch-Südwestafrika
1905 Beendigung der Tätigkeit als Vertreter des Rechtsanwalts Kausen beim Oberlandesgericht in Köln

Antritt einer Vertretungsstelle als Hilfsrichter beim
Landgericht Köln
Streik von 200.000 Bergarbeitern im Ruhrgebiet

Beginn der ersten Marokko-Krise
1906

Beendigung der Tätigkeit als Hilfsrichter beim Landgericht Köln

Tätigkeit als Stadtassessor

Amtseinführung als Beigeordneter der Stadt Köln, zuständig als Dezernent für die Wahlangelegen-heiten, für die Markthallen und die Beaufsichtigung des Statistischen Amtes und für die Steuern

Geburt des Sohnes Konrad

Affäre um den Schuster Wilhelm Voigt als "Hauptmann von Köpenick" in Berlin
1907 Fehlgeschlagener Versuch des Oberbürgermeisters von Köln, Adenauer mit der weniger bedeutsamen Zuständigkeit für Straßenbau und Hochwasser-angelegenheiten zu beauftragen Aufruf Kaiser Wilhelms II. zur Bekämpfung der Sozialdemokratie und der Zentrumspartei

Offizielle Beendigung des Kriegszustands in Deutsch-Südwestafrika durch Erklärung Kaiser Wilhelms II.
1908 Reformen bei der Aufstellung von Haushaltsplänen Demonstrationen für die Einführung des allgemeinen und gleichen Wahlrechts und gegen das Dreiklassenwahlrecht in Berlin

"Daily-Telegraph-Affäre" um strittige Äußerungen Kaiser Wilhelms II. in einem Interview mit der englischen Zeitung
1909 Wahl zum Ersten Beigeordneten der Stadt Köln und damit ersten Stellvertreter des Oberbürgermeisters, zuständig für das Steuerdezernat, das Finanzdezernat und die Personalangelegenheiten Einführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs mittels Postscheck im Deutschen Reich

Neuer Reichskanzler von Bethmann Hollweg
1910 Geburt des Sohnes Max Vorstellung der Reform des Dreiklassenwahlrechts im Preußischen Landtag mit Aufstiegsmöglichkeiten in eine höhere Wahlrechtsklasse der Wähler mit Hochschulabschluss, ehemaligen Offizieren und "Kulturträgern", aber weiterhin ohne Berücksichtigung von Frauen
1911 Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Köln zu einer Anleihe in Höhe von 79 Millionen Mark zur Finanzierung von Großprojekten Verabschiedung der Reichsversicherungsordnung durch den Reichstag
1912 Geburt der Tochter Maria (genannt "Ria") Streik von 170.000 Bergarbeitern im Ruhrgebiet um 15-prozentige Lohnerhöhung
1913 Weitere Reformen der Finanzverwaltung der Stadt Köln Vergabe der VI. Olympischen Spiele 1916 an Berlin

Billigung der Erhöhung der Friedenspräsenzstärke des Heeres um 117.267 auf 661.478 Mann bis 1915 durch den Reichstag
1914 Abgabe des Steuerdezernats, zuständig für die Lebensmittelversorgung Beginn der Ersten Weltkriegs
1915 Bemühungen um die Sicherung der Ernährungsversorgung der Bevölkerung Kölns Bewilligung neuer Kriegskredite von 10 Milliarden Reichsmark durch den Reichstag
1916 Tod der Ehefrau Emma Adenauer Einführung der Reichsfleischkarte (250 g pro Woche) im Deutschen Reich und aufgrund von Engpässen in der Versorgung Inkrafttreten der Verordnung für die Kartoffelversorgung (750 g pro Tag)

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