Home Biographie Stichworte Kalendarium Personen Dokumente Bibliographie
Personen
A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W X Y Z
Bach, Ernst
Bachem, Carl
Balke, Siegfried
Bartam, Walter
Barzel, Rainer
Baumgartner, Joseph
Bausch, Paul
Bech, Joseph
Beyerle, Josef
Billstein, Heinrich
Binder, Paul
Birrenbach, Kurt
Bitter, Wilhelm
Blank, Theodor
Blankenhorn Herbert
Blumenfeld, Erik
Bock, Lorenz
Boden, Wilhelm
Brandt, Willy
Brauksiepe, Aenne
Brauns, Heinrich
Brentano di Tremezzo
Brüning, Heinrich
Bucerius, Gerd
Burgbacher, Fritz
Böhm, Franz
Home > Personen > B zurück
Bach, Ernst

* 19.09.1902 in Castrop-Rauxel
† 18.03.1965 in Siegen

Kaufmann, Oberbürgermeister, Bundesschatzmeister der CDU, ev.

Übersicht
1919 Gründung der Vaterländischen Jugendbewegung in Essen
bis 1929 Mitglied und Geschäftsführer der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP) in Siegen, Olpe und Wittgenstein
1929-1933

Christlich-Sozialer Volksdienst (CSVD)

ab 1924 Kaufmann, Beteiligung an verschiedenen Unternehmen
1945 CDU
1946-1957 Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Siegen
1948-1956 Oberbürgermeister von Siegen
1950-1959 Bundesschatzmeister der CDU
1955 stellvertretender Vorsitzender der CDU Westfalen-Lippe, geschäftsführender Vorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK)
1958-1965 MdL Nordrhein-Westfalen
Biographischer Werdegang

Der aus einer alteingesessenen Bergmannsfamilie stammende Bach betätigte sich bereits in frühen Jahren in der Vaterländischen Jugendbewegung und der ihr nahestehenden DNVP bis zum Zerwürfnis mit Parteiführer Alfred Hugenberg 1929. Danach führte er seine Anhänger dem CSVD zu, dessen Generalsekretär für Westdeutschland er bis 1933 war. 1945 trat er in die CDU ein und wurde in den Landesvorstand Westfalen berufen. Von 1946 an war er, wie schon 1929-1933, Mitglied des Rates der Stadt Siegen, 1948-1956 Oberbürgermeister. Neben seiner kommunal- und landespolitischen Tätigkeit bekleidete er 1950-1959 das Amt des Bundesschatzmeisters der CDU. 1952 war Bach Mitgründer des EAK, dem er lange Jahre als geschäftsführender Vorsitzender diente. 1958 zog er für die CDU in den Landtag von Nordrhein-Westfalen ein, dem er bis zu seinem Tode 1965 angehörte.

Johannes Markner

Seitenanfang
Seite empfehlen
Druckversion