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Mit Bartram wurde 1950 ein Mann schleswig-holsteinischer Ministerpräsident, der über große Erfahrungen im Bereich der Wirtschaft verfügte. Er hatte selbst nie eine politische Karriere angestrebt, war aber bereit, Verantwortung für die demokratische Entwicklung des Landes Schleswig-Holstein zu übernehmen und zum Abbau sozialer Spannungen beizutragen. Die CDU versprach sich aufgrund seiner Persönlichkeit einen Ausgleich innerhalb der schwierigen Koalition des Deutschen Wahlblocks mit dem BHE. Bartrams Amtszeit war geprägt von dem Bestreben, im Lande die Integration von Vertriebenen und Flüchtlingen voranzutreiben und in Kooperation mit anderen Bundesländern den Bevölkerungsdruck auf Schleswig-Holstein zu erleichtern. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit sah er in der Verbesserung der kritischen Finanzsituation des Landes und in der Entspannung der Konflikte im deutsch-dänischen Grenzgebiet. Bartrams Rücktritt nach nur neun Monaten Amtszeit war in erster Linie auf innerparteiliche Kontroversen zurückzuführen. Seit 1951 war Bartram Vorsitzender der Deutschen Olympischen Gesellschaft.
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