Home Biographie Stichworte Kalendarium Personen Dokumente Bibliographie
Personen
A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W X Y Z
Bach, Ernst
Bachem, Carl
Balke, Siegfried
Bartam, Walter
Barzel, Rainer
Baumgartner, Joseph
Bausch, Paul
Bech, Joseph
Beyerle, Josef
Billstein, Heinrich
Binder, Paul
Birrenbach, Kurt
Bitter, Wilhelm
Blank, Theodor
Blankenhorn Herbert
Blumenfeld, Erik
Bock, Lorenz
Boden, Wilhelm
Brandt, Willy
Brauksiepe, Aenne
Brauns, Heinrich
Brentano di Tremezzo
Brüning, Heinrich
Bucerius, Gerd
Burgbacher, Fritz
Böhm, Franz
Home > Personen > B zurück
Bock, Lorenz

* 12.08.1883 in Nordstetten, Oberamt Horb/Württemberg
† 04.08.1948 in Rottweil

Jurist, Staatspräsident, rk.

Übersicht
1902-1907

Jurastudium in München und Tübingen

seit 1910 Rechtsanwalt in Rottweil
1919-1933

Mitglied der Verfassunggebenden Landesversammlung und MdL Württemberg (Zentrum)

seit 1924 Fraktionsvorsitzender
1919-1933
und
1946-1948
Gemeinderat
1946-1948

Mitglied der Kreisversammlung in Rottweil

Aug. 1944 kurzzeitig in „Schutzhaft"
Herbst 1945 Wiederzulassung als Rechtsanwalt in Rottweil
seit Dez. 1946

Vorsitzender der Rechtsanwaltskammer Württemberg-Hohenzollern

1946-1947 Mitglied der Beratenden Landesversammlung
1947-1948 MdL Württemberg-Hohenzollern (CDU)
Biographischer Werdegang

Der Verfassungsausschuss der Beratenden Landesversammlung beauftragte Bock mit der Erarbeitung eines Verfassungsentwurfs, der später in den kombinierten Entwurf B.-Niethammer einfloss, wegen ausgeprägter gouvernementalistischer Züge von der Militärregierung aber abgelehnt wurde. Am 8. Juli 1947 zum Staatspräsidenten von Württemberg-Hohenzollern gewählt, suchte Bock vor allem die Situation des wirtschaftlich schwachen Landes und die schlechte Ernährungslage zu verbessern. Als führender konservativer Zentrumspolitiker von einst hatte er nur mit Zögern zur CDU gefunden und sich zunächst für eine Wiedergründung des Zentrums stark gemacht. Von konfessionellem Denken und autoritärem Staatsverständnis vermochte sich Bock nie ganz frei zu machen.

Literaturhinweise A. Hagen, in: Gestalten aus dem schwäbischen Katholizismus, 4 (1962); W. Hecht: Zum politischen Profil von Lorenz Bock, in: Rottweiler Heimatblätter 59 (1998); F. Raberg: Die politischen Anfänge von Lorenz Bock, in: Rottweiler Heimatblätter 60 (1999).

Frank Raberg

Seitenanfang
Seite empfehlen
Druckversion