Das Gebäude, in dem sich die Parteizentrale der Christlich Demokratischen Union Deutschlands befindet, ist seit 1972 nach dem ersten Bundeskanzler und ersten Bundesvorsitzenden benannt. Von 1972 bis 2000 stand das Gebäude in Bonn, seitdem in Berlin.

Bonn

Konrad-Adenauer-Haus in Bonn

Von 1972 bis 2003 stand das Konrad-Adenauer-Haus, bis zum Jahr 2000 Sitz der Bundesgeschäftsstelle der CDU, in Bonn. Damit wurden die zuvor in 17 über das gesamte Bonner Stadtgebiet verteilten Gebäude in einem Bau zusammengefasst und nach dem ersten Bundeskanzler und ersten Bundesparteivorsitzenden der CDU benannt. Das Hochhaus mit zehn Etagen, einem Betriebsgebäude mit zwei Stockwerken und Gesellschaftsräumen im Südflügel hatten die Architekten Max Meid und Helmut Romeick entworfen. Es wurde im Dezember 1971 bezogen. Auf dem Dach waren die markanten roten Leuchtbuchstaben "CDU" angebracht. Das Gebäude wurde am 14. Dezember 2003 gesprengt.

Berlin

Konrad-Adenauer-Haus in Berlin

Aufgrund des Umzuges des Parlaments und von Teilen der Bundesregierung nach Berlin war am 3. Juli 2000 das neue Konrad-Adenauer-Haus als Sitz der CDU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin-Tiergarten, Klingelhöferstraße 8, bezugsfertig. Der CDU-Bundesvorstand entschied sich am 30. Juni 1997 für das Tiergarten-Dreieck als Sitz der neuen Parteizentrale. Ausschlaggebend für diesen Standort war die hervorragende Lage in der neuen politischen Mitte, umgeben von dem Bundespräsidialamt, dem Regierungsviertel sowie Botschaften, wissenschaftlichen Einrichtungen und den Vertretungen der Länder beim Bund. Der Entwurf stammt von dem Düsseldorfer Architektenbüro Petzinka Pink und Partner, die im Rahmen eines Architektenwettbewerbs den Zuschlag für den Entwurf des Konrad-Adenauer-Hauses im Südteil des Klingelhöfer Dreiecks erhalten hatten, das als kulturhistorisch einzigartige Areal gilt. In unmittelbarer Nachbarschaft befindet sich die Konrad-Adenauer-Stiftung.