#Kreditkarte der Sparkasse Bad Honnef. Das Motiv zeigt Konrad Adenauer, die Aranka und das Gebäude der Sparkasse in der Hauptstraße. (Quelle: Sparkasse Bad Honnef, mit freundlicher Genehmigung)

Seit Mai 2009 wirbt die Stadtsparkasse Bad Honnef mit dem Konterfei Konrad Adenauers auf einer Kreditkarte.

Am 28. Mai 2009 stellte der damalige Sparkassenvorstand Hellmuth Buhr im Wohnzimmer von Konrad Adenauer in Rhöndorf eine neue Kreditkarte vor. Das Motiv zeigt Konrad Adenauer, die Aranka und das Gebäude der Stadtsparkasse in der Hauptstraße. Buhr sagte zu dieser Gelegenheit: „Bad Honnef und Adenauer sind untrennbar miteinander verbunden. Diese Verbundenheit hat uns inspiriert, das Andenken an den Ehrenbürger Bad Honnefs und ehemaligen Kunden der Sparkasse - er führte das Konto mit der Nr. 2133 - zur Identifikation aller Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt zu nutzen. Aus diesem Leitgedanken heraus entstand die Idee, für unsere Kreditkarte ein Alleinstellungsmerkmal im bunten Kreditkartenmarkt zu erreichen. Und was lag da näher als eine Verbindung zwischen dem Ehrenbürger der Stadt, dem Kunden und der Sparkasse herzustellen.“

Zur Präsentation der Karte begrüßte der Sparkassenvorstand Konrad Adenauer mit Gattin, Bürgermeisterin Wally Feiden, Dr. Anneliese Poppinga, Dr. Corinna Franz von der Stiftung Bundeskanzler-Adenauer-Haus sowie Ehrenlandrat Dr. Franz Möller.

Von der ersten Idee bis zur Umsetzung sei es ein langer Weg gewesen. „Initiiert wurde das ganze aus einer Mitarbeiterumfrage unseres Hauses vor zwei Jahren, als wir uns die Frage stellten, was könnten wir tun, um ein Alleinstellungsmerkmal für unsere Kreditkarte in Verbindung mit einem regionalen Bezug zu erreichen. Dank der Kreativität der Firma Stockhausen Kommunikation und Gestaltung wurden die drei von uns vorgegebenen Kriterien – Stadtsparkasse, Aranka und Ehrenbürger Konrad Adenauer – hervorragend in Einklang gebracht.“ Buhr erinnerte in seiner launigen Rede daran, dass er selbst zweimal mit Adenauer zusammen traf. „Im Jahr 1963 beim Besuch von John F. Kennedy in Deutschland auf der heutigen Konrad Adenauer-Allee in Bonn. Ich hatte gerade meinen ersten Fotoapparat bekommen und war als Internatsschüler hier in Bad Honnef an diesem Tag. Als Konrad Adenauer und John F. Kennedy im offenen Wagen über die Allee fuhren, konnte ich mit diesem Fotoapparat mein erstes schwarz-weiß-Foto schießen. Es hat bei mir zu Hause bis heute einen Ehrenplatz. Eine weitere Begegnung fand zwei Jahre später statt. Es gab hier in Bad Honnef damals einen sogenannten Adenauer-Lauf, bei dem Leichtathletik-Vereine aus der ganzen Region teilnahmen. Als Gewinner eines Staffellaufs erhielt ich von Ihm persönlich eine Medaille.“ Die erste Bürgerin der Stadt, Bürgermeisterin Wally Feiden, erhielt von Buhr die „Adenauer Karte“ mit der Nummer 1.

(Text in Anlehnung an den Zeitungsartikel: Wally Feiden erhält Adenauerkarte Nr. 1, Die Bad Honnefer Wochenzeitung, 29.05.2009.)