Oberbürgermeister Konrad Adenauer trieb die Entwicklung Kölns zum Ausstellungs- und Messestandort maßgeblich voran. Einen Meilenstein stellte hierbei die sechsmonatige Internationale Presse-Ausstellung, kurz PRESSA, dar.

Die PRESSA wurde am 12. Mai 1928 eröffnet und sollte der wachsenden kulturellen und ökonomischen Bedeutung des Zeitungswesens und der Kommunikationstechnik Rechnung tragen.

Für die bereits erfolgreiche Kölner Messe war die PRESSA der internationale Durchbruch. Die damals erst vier Jahre bestehenden uneinheitlichen Ausstellungsbauten wurden nach den Entwürfen des Architekten Adolf Abel durch eine Randbebauung mit Turm eingefasst und um das "Staatenhaus" erweitert, in dem die 450 ausländischen Aussteller ihre Exponate präsentierten. Insgesamt nahmen 1.500 Aussteller aus 43 Ländern an der PRESSA teil.

Zur großen Eröffnungsveranstaltung erschienen Regierungsmitglieder und 200 ausländische Diplomaten. Die Messe zählte fünf Millionen Besucher aus aller Welt.