Die alliierte Rheinlandbesetzung war eine Folge des Ersten Weltkriegs, aus dem das Deutsche Reich als Verlierer hervorging. Die Siegermächte stationierten ihre Truppen um Köln, Koblenz, Mainz und Kehl. Der Versailler Vertrag von 1919 befristete die Anwesenheit der fremden Truppen auf 15 Jahre. Mit diesem Druckmittel sollte Frankreich die Sicherheit vor einem erneuten deutschen Angriff gegeben werden. Auch die Reparationsverpflichtungen sollten so durchgesetzt werden.

Die Besatzungszone um Köln wurde bereits infolge der Verträge von Locarno mit einjähriger Verspätung im Januar 1926 geräumt. Am 31. Januar 1926 zogen die letzten britischen Soldaten aus Köln ab. In der darauffolgenden Nacht sowie am 1. Februar fand vor dem Dom ein großes Freudenfest statt.
Am 21./22. März 1926 besuchte Reichspräsident Paul von Hindenburg die Stadt Köln.

Engültig endete die Rheinlandbesetzung - fünf Jahre früher als geplant - zum 30. Juni 1930.