Marx, Wilhelm

* 15.01.1863 in Köln
05.08.1946 in Bonn
Dr. h. c., Jurist, Zentrumspolitiker, Reichskanzler, rk.

Übersicht

1881-1884Jurastudium in Bonn
seit 1894Richter in Elberfeld, Köln, Düsseldorf und Limburg/Lahn, zuletzt (1921) als Senatspräsident am Berliner Kammergericht
1899-1921Mitglied des Abgeordnetenhauses bzw. Mitglied des Preußischen Landtages (Zentrum)
1910-1932Mitglied des Reichstages
1922-1928Vorsitzender der Zentrumspartei
1923-1925 + 1926-1928Reichskanzler

Kindheit und Ausbildung

Wilhelm Marx wird am 15. Januar 1863 als Sohn eines Volksschulrektors in Köln geboren und wächst in einer tiefreligiösen Familie auf. Am dortigen Marzellengymnasium absolviert er 1881 sein Abitur, an das sich ein dreijähriges Studium der Rechtswissenschaft an der benachbarten Universität Bonn anschließt. Nach gutem Abschluss seiner Studien und ebenso erfolgreichem zweiten juristischen Staatsexamen nach Abschluss der Referendarzeit (1888) arbeitet Marx als Gerichtsassessor kurze Zeit in Köln und Waldbröl. Dann findet er in Simmern im Hunsrück eine Anstellung beim Hypotheken- und Grundbuchamt. In Simmern heiratet er 1891 Johanna Verkoyen. Der Ehe entstammen vier Kinder, von denen der älteste Sohn 1910 stirbt und der zweite 1915 im Krieg fällt. Mit der Versetzung als Richter an das Landgericht in Elberfeld (1894) beginnt eine zunächst keineswegs steile berufliche Karriere. 1904 geht Marx als Landgerichtsrat nach Köln - wo er zwei Jahre später zum Oberlandesgerichtsrat avanciert -, 1907 nach Düsseldorf. In dieser Stellung verbleibt er bis 1921 und ist mit Hingabe Richter. Während seines Studiums wird er Mitglied der Bonner Studentenverbindung K.St.V. Arminia im KV. Im KV und später durch die Kölner Vinzenzkonferenz lernt er den bekannten Kölner Rechtsanwalt und Abgeordneten Karl Trimborn kennen. Dieser wirbt ihn für den 1890 gegründeten „Volksverein für das katholische Deutschland" und damit auch für die Zentrumspartei.

Abgeordneter und Parteifunktionär

Als Katholik war es vor 1918 im preußischen Staatsdienst kaum möglich, beruflich aufzusteigen, zumal dann nicht, wenn der betreffende Beamte oder Richter im katholischen Vereinswesen und in der Zentrumspartei aktiv tätig ist. Das trifft für Marx zu, der seit seiner Elberfelder Zeit, wo er 1899 die Leitung des dortigen Zentrums-Vereins übernommen hat - dem Preußischen Abgeordnetenhaus angehört (für den Wahlkreis Neuß-Grevenbroich-Krefeld), den er - ununterbrochen von 1899 bis 1918 und dann wieder in der Preußischen Verfassunggebenden Versammlung 1919/20 vertritt. Als Vorsitzender des Düsseldorfer Zentrums (seit 1908), als stellvertretender Vorsitzender der von Trimborn geleiteten rheinischen Zentrumspartei und, seit 1910, gleichzeitig als Abgeordneter des Reichstages (Wahlkreis Mülheim/Ruhr-Wipperfürth, Gummersbach) zählt der gebürtige Kölner bald zu den prominentesten rheinischen Zentrumspolitikern. Er übt daneben die Funktion des stellvertretenden Vorsitzenden im „Volksverein für das katholische Deutschland" aus, der seit 1890 arbeitenden Volkshochschule für den deutschen Katholizismus zur religiösen und sozial-politischen Massenschulung in Mönchengladbach. Daneben leitet Marx die von ihm 1911 gegründete katholische Schulorganisation in Düsseldorf „zur Förderung und Verteidigung der christlichen Schule und Erziehung". Sie entwickelt sich in der Zeit der Weimarer Republik zur „schulpolitischen Waffenschmiede" des deutschen Katholizismus. Marx gehört ferner dem Zentralkomitee für die Generalversammlungen der deutschen Katholiken und anderen konfessionellen und studentischen Vereinigungen an. Er zählt in der Vorweltkriegszeit zu den Anhängern der „Kölner Richtung", die in den harten und langwierigen Auseinandersetzungen innerhalb des deutschen Katholizismus für eine interkonfessionelle Öffnung von Zentrum und christlichen Gewerkschaften eintritt.

In Krieg und Revolution

Im Ersten Weltkrieg gehört Marx zu den Verfechtern der Friedensresolution und zu den Gegnern weitgreifender Annexionsforderungen. Als Mitglied des Vorstands der Reichstagsfraktion des Zentrums (seit 1916) ist er in die vorderste Linie seiner Partei gerückt. Er zeichnet sich durch ungewöhnliche Arbeitsleistung aus und erfüllt überaus gewissenhaft seine zahlreichen Aufgaben in Beruf, Parlament und Vereinswesen. Insbesondere zu Fragen der Schul- und Kulturpolitik veröffentlicht er zahlreiche Aufsätze. Marx strahlt große Ruhe aus und ist ein beliebter und geschätzter Redner. Seine Stärke liegt im Ausgleich von Gegensätzen, in der Vermittlung bei innerparteilichen Spannungen. Er besitzt auch in anderen Parteien keine Gegner und gilt als ein Politiker von unbedingter Zuverlässigkeit und großer Besonnenheit. In den kritischen Jahren der alliierten Rheinlandbesetzung widerspricht Marx allen rheinischen Politikern, die sich für eine Trennung von Preußen aussprechen. Seinen Einsatz für die Annahme des Versailler Vertrags in der Weimarer Nationalversammlung begründet er am 23. Juli 1919 mit der Sorge vor einem militärischen Einmarsch der Alliierten und dem dann sicheren Verlust des Rheinlands.

Weimarer Republik

Die besondere Aufmerksamkeit des Zentrumspolitikers gilt weiterhin schulpolitischen Fragen. An der Gestaltung des Weimarer Schulkompromisses von 1919 wie am Scheitern der Reichsschulkonferenz von 1920 - die Regelungen anstrebte, die als weniger günstig gelten - ist er beteiligt. Das grundlegende Gesetz über die religiöse Kindererziehung von 1921 stammt maßgeblich von ihm. Nachdem Marx 1920 unter Beurlaubung vom Oberlandesgericht Düsseldorf das Amt des Generaldirektors des „Volksvereins für das katholische Deutschland" vertretungsweise geführt hat, wird er Anfang 1921 zum Landgerichtspräsidenten in Limburg ernannt. Wenige Monate später erfolgt eine weitere Beförderung zum Senatspräsidenten am Kammergericht in Berlin. Mit seiner Wahl zum Vorsitzenden der Reichstagsfraktion des Zentrums im September 1921 und zum Vorsitzenden der Zentrumspartei im Januar 1922 sind endgültig die Weichen zugunsten einer hauptamtlichen politischen Tätigkeit gestellt.

Vorsitzender der Zentrumspartei

Der Tod von Karl Trimborn, Eduard Burlage und Matthias Erzberger führt Marx an die Spitze der Reichstagsfraktion des Zentrums und der Partei. Er übernimmt die Führung des Zentrums in einem Zeitpunkt starker innerparteilicher Auseinandersetzungen. Innerhalb kurzer Frist gelingt es ihm, den Streit um die innere Annahme der Republik, um das Ausmaß von Zentralismus und Föderalismus, um die Notwendigkeit der „Erfüllungspolitik" und die Intensität von Koalitionsbindungen mit der Sozialdemokratie, aber auch um die Vertretung berufsständischer Interessen in den eigenen Reihen zu versachlichen und die divergierenden Kräfte in der Partei auf die Unterstützung der Regierung Josef Wirth zu konzentrieren. Dabei hilft der traditionelle Appell an die konfessionelle Einigkeit und die gemeinsame Plattform der Kulturpolitik (Bekenntnisschule) als Bindekitt unterschiedlicher Wirtschafts- und sozialpolitischer Ansichten. Dem gleichen Zweck dient die Hervorkehrung des Gedankens der „Volksgemeinschaft" in der Staats- und Wirtschaftskrise des Jahres 1923. Unter ihrem Vorsitzenden Wilhelm Marx geht die Zentrumspartei wieder auf etwas größere Distanz zur SPD, aber gleichzeitig auch auf größere Nähe zur Republik. Marx erkennt, dass er über die allgemein anerkannte Treue zur Verfassung hinaus ein bedingungsloses Ja seiner Partei zur Republik nicht erzwingen kann. Als Ende November 1923, nach dem Sturz der zweiten Regierung Stresemann durch die SPD, das zehnte Kabinett innerhalb von nur vier Jahren abgetreten ist, folgte der Zentrumsvorsitzende dem Ruf von Reichspräsident Ebert zur Bildung einer neuen Regierung.

Erste und zweite Reichskanzlerschaft

Vom 30. November 1923 bis zum 15. Januar 1925 und dann noch einmal vom 17. Mai 1926 bis zum 29. Juni 1928 leitet Marx insgesamt vier Reichsregierungen: Die beiden ersten als bürgerliche Minderheitskoalitionen von Zentrum, Deutscher Demokratischer Partei, Bayerischer Volkspartei und Deutscher Volkspartei, die beiden letzten als „Mitte-Rechts-Koalitionen" unter Einschluss der Deutschnationalen Volkspartei. Die Außenpolitik dieser Regierungen wird von der Sozialdemokratie unterstützt. Marx übernimmt das Reichskanzleramt in einer Zeit, in der die Einheit des Reiches gefährdet ist (Konflikte mit Bayern, Sachsen und Thüringen; separatistische Bestrebungen in den besetzten Gebieten; Wirtschaftsnot und Finanzkrise nach Einführung der neuen Währung). Es gelingt ihm mit Hilfe von Notverordnungen innerhalb von wenigen Monaten, durch konsequente Sparmaßnahmen, neue Steuern und einen starken Abbau des Personals im öffentlichen Dienst, verbunden mit bewusster Kreditverknappung durch die Reichsbank, die Währungsstabilisierung zu sichern, die Wirtschaftskrise zu überwinden und die Grundlagen für den wirtschaftlichen Wiederaufbau der folgenden fünf Jahre zu legen. Die Normalisierung des Verhältnisses zu Bayern und die Aufhebung des militärischen Ausnahmezustands Ende Februar 1924 signalisieren den eingetretenen Wandel.

Dem zweiten Kabinett Marx, das nach den Reichstagswahlen vom 4. Mai 1924 in der gleichen Koalitionskonstellation gebildet wird, gelingt mit der Annahme des Dawes-Plans (Neuregelung der Reparationsleistungen als Voraussetzung für die Überwindung der Isolierung des Reiches) ein bedeutsamer außenpolitischer Erfolg. Er ist das Ergebnis der Habilitationsschrift von Ulrich von Hehl, dass Marx beim positiven Ausgang der Londoner Konferenz großer persönlicher Anteil zukam. Bislang wurde der Erfolg in der Forschung Stresemann zugerechnet. Marx erreicht die Zusage des zunächst widerstrebenden französischen Ministerpräsidenten Édouard Herriot, mit der Räumung besetzten deutschen Gebiets zu beginnen. Der Reichskanzler überzeugt durch seine persönlichen Appelle die Regierungschefs der westlichen Siegermächte vom Friedens- und Verständigungswillen des Reiches. Die Annahme der Londoner Verträge mit der erforderlichen Zweidrittelmehrheit des Reichstags gelingt deswegen, weil ein Teil der DNVP-Fraktion ihnen zustimmt. Diese ungewöhnliche Konstellation verstärkte das Ringen um eine Erweiterung des Kabinetts zu einer „Regierung der Volksgemeinschaft", also unter Einschluss von SPD und DNVP. Als diese Lösung von den Rechtsparteien abgelehnt wird, löst Reichspräsident Ebert den arbeitsunfähig gewordenen Reichstag auf. Das Ergebnis der Neuwahlen vom 7. Dezember 1924 gibt aber nicht die Möglichkeit, eine Mehrheitsregierung zu bilden, da sich Gustav Stresemanns DVP dagegen sträubt. Marx verlässt die Reichskanzlei für seinen Nachfolger Hans Luther.

Ministerpräsident, Reichspräsidentenwahl, Reichsjustizminister

Nun ist Wilhelm Marx wieder nur Abgeordneter und Zentrumsvorsitzender. Vom 10. Februar bis zum 18. März 1925 amtiert er als Ministerpräsident in Preußen, wofür er sich angesichts der verfahrenen Situation im Landtag hat überreden lassen. Im April unterliegt er als Sammelkandidat des „Volksblocks" bei der Wahl zum Reichspräsidenten knapp mit 45,3% dem Kandidaten des „Reichsblocks" Paul von Hindenburg, der 48,3 % erhält. Dabei hat den Katholiken und Zentrumspolitiker am meisten die Tatsache getroffen, dass seine Niederlage durch das Votum der Bayerischen Volkspartei und auch anderer katholischer Wähler innerhalb wie außerhalb des Zentrums besiegelt wird. Im Januar 1926 tritt Marx als Reichsjustizminister in das zweite Kabinett Hans Luther ein, das bereits wenige Monate später über den Flaggenstreit stürzt. Die Leitung einer neuen Regierung - wiederum ohne parlamentarische Mehrheit - übernimmt am 17. Mai 1926 zum dritten Mal der Kölner Zentrumspolitiker Marx.

Dritte und vierte Reichskanzlerschaft

Unter diesem nur sechs Monate im Amt befindlichen Reichskabinett erfolgt der Eintritt Deutschlands in den Völkerbund. Die innenpolitische Zäsur bildet die Entlassung des Generalobersten von Seeckt als Chef der Reichswehr, die ohne die vielerorts erwarteten Erschütterungen erfolgt. Dennoch sind es Angelegenheiten der Reichswehr, über die die Regierung Ende 1926 stürzt: Als Folge von Enthüllungen über militärische Aufrüstungen zu Anfang der zwanziger Jahre. Da aber andere Koalitionsmöglichkeiten unter Einschluss der SPD, die im Reichstag die Regierung frontal angegriffen hat, nicht realisierbar sind, erklärt sich Marx Ende Januar 1927 bereit, die Leitung eines vierten Kabinetts zu übernehmen. Es reicht als „Bürgerblock" vom Zentrum bis zur DNVP. Die oppositionelle Rechte soll in der Verantwortung gezähmt werden. Zunächst gelingt es Marx, das inhomogene Kabinett zusammenzuhalten und bedeutende Gesetzesvorlagen im Reichstag durchzubringen. Darunter befinden sich die, unter der Regie des langjährigen Reichsarbeitsministers des Zentrums, Heinrich Brauns, erarbeiteten Gesetzeswerke über Arbeitszeit, Arbeitsvermittlung und Arbeitslosenversicherung sowie eine Besoldungsreform für Beamte. Gleichzeitig aber wachsen die Schwierigkeiten innerhalb der Zentrumspartei. Deren republikanischer Flügel unter Führung Joseph Wirths läuft Sturm gegen die Koalition mit der DNVP. Auf der anderen Seite suchen Vertreter des konservativen Zentrumsflügels, angeführt vom Vorsitzenden der Reichstagsfraktion, Theodor von Guérard, das Zustandekommen eines Reichsschulgesetzes zu torpedieren. Ihr Ziel ist es, unter Ausnutzung der in diesem Punkte intransigenten Haltung der DVP einen durchaus noch möglichen Kompromiss zu verhindern. Sie wollen sich auf diese Weise angesichts der gewachsenen innerparteilichen Spannungen im Zentrum eine zugkräftige kulturpolitische Sammlungsparole für die anstehenden Reichstagswahlen verschaffen. Die DVP verursacht im Februar 1928 den Bruch der Koalition. Die Regierung bleibt noch über die Reichstagsneuwahlen hinweg bis Ende Juni im Amt.

Politisches Wirken nach dem Ausscheiden als Reichskanzler

Mit einer Reichskanzlerzeit von insgesamt drei Jahren und einem Monat an der Spitze von vier Kabinetten hat Wilhelm Marx die längste Amtszeit aller Reichskanzler in der Weimarer Republik. Der Ausgang der Reichstagswahlen erweist sich für das Zentrum, das in nie gekannter Weise zerstritten ist und keine kraftvolle Führung besitzt, als höchst unbefriedigend. Marx entschließt sich zum Rücktritt vom Amt des Parteivorsitzenden. Im Dezember 1928 wird Prälat Ludwig Kaas zu seinem Nachfolger gewählt. Marx gehört dem Reichstag noch bis zum Herbst 1932 an, tritt allerdings nicht mehr politisch hervor. Er verbringt die Zeit des Dritten Reiches in völliger Zurückgezogenheit in Bonn, mit der Ordnung seines umfangreichen Aktenbestands und der Niederschrift von politischen Erinnerungen beschäftigt. Von Wilhelm Marx geht keine massenwirksame Ausstrahlung aus. Hingegen verkörpert er wie kein anderer Politiker seiner Partei die Vorzüge des Zentrums: Pflichtgefühl und politisches Verantwortungsbewusstsein, Streben nach Ausgleich, Augenmaß für die Möglichkeit, politische Ziele durchzusetzen, Fähigkeit zur Koalition mit unterschiedlichen Gruppierungen. Andererseits führt er als Parteivorsitzender das Zentrum in der überkommenen Honoratiorenart. Gesundheitlich angeschlagen verfolgt er mit großem Interesse die Neugründung demokratischer Parteien und tritt im Frühjahr 1946 der neugegründeten CDU und nicht dem wieder gegründeten Zentrum bei. Er stirbt im Alter von 83 Jahren am 5. August 1946 in Bonn und wird auf dem Kölner Melatenfriedhof beerdigt.

Literaturhinweise

Günter Abramowski (Bearb.): Die Kabinette Marx I und II., III. und IV (Akten der Reichskanzlei. Weimarer Republik), Boppard am Rhein 1973-1988 (Vier Bände).
Ulrich von Hehl: Wilhelm Marx 1863-1946. Eine politische Biographie (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe B: Forschungen Bd. 47), Mainz 1987.
Rudolf Morsey: Die Deutsche Zentrumspartei 1917-1923, Düsseldorf 1966.
Ders. (Bearb.): Die Protokolle der Reichstagsfraktion und des Fraktionsvorstands der Deutschen Zentrumspartei 1926-1933 (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe A: Quellen Bd. 9), Mainz 1969.
Ders./Karsten Ruppert (Bearb.): Die Protokolle der Reichstagsfraktion und des Fraktionsvorstands der Deutschen Zentrumspartei 1920-1925 (Veröffentlichungen der Kommission für Zeitgeschichte, Reihe A: Quellen Bd.33), Mainz 1981.
Karsten Ruppert: Im Dienst am Staat von Weimar. Das Zentrum als regierende Partei in der Weimarer Demokratie 1923-1930 (Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Bd. 96), Düsseldorf 1992.
Hubert Stehkämper: Wilhelm Marx (1863-1946), in: Rudolf Morsey (Hrsg.), Zeitgeschichte in Lebensbildern, Bd. 1, S. 174-205.
Ders. (Bearb.): Der Nachlass des Reichskanzlers Wilhelm Marx, Köln, Weimar, Wien 1968-1997 (Fünf Bände).
Michael Stürmer: Koalition und Opposition in der Weimarer Republik 1924-1928 (Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien, Bd. 36), Düsseldorf 1967.

Markus Lingen